Abstract
Abstract
Vergleich der makulären Pigmentdichte in verschiedenen Stadien der altersbedingten Makulopathie
Jahn C., Wüstemeyer H., Brinkmann C. , Trautmann S, Mößner A., Wolf S. Klinik und Poliklinik für Augenheilkunde, Universität Leipzig
Hintergrund: Dem makulären Pigment (MP) wird hinsichtlich der Genese und Progression der altersbedingten Makulopathie (ARM) eine protektive Rolle zugeschrieben. Wir haben die makuläre Pigmentdichte (MPD) bei Patienten mit ARM mit Hilfe eines modifizierten konfokalen Scanning Laser Ophthalmoskops (HRA) gemessen. Methode: Der Schweregrad der ARM wurde in 4 Gruppen eingeteilt. Die Stadieneinteilung erfolgte in Abhängigkeit von Größe der Drusen, Auftreten von geographischen Atrophien und Sehverlust des Partnerauges durch fortgeschrittene AMD (1: Drusen <125µm, 2: Drusen >125µm, 3: Drusen <125µm + Partnerauge AMD, 4: Drusen >125µm + Partnerauge AMD.) Es wurden Autofluoreszenzbilder bei einer Wellenlänge von 488 nm bzw. 514 nm mit einem HRA (Heidelberg Engineering, Heidelberg) aufgenommen. Die MPD wurde in einem auf die Fovea zentrierten Messfeld von 2° Durchmesser bestimmt. Wir haben 147 Patienten mit ARM in die Studie eingeschlossen, davon 26 in Gruppe 1, 20 in Gruppe 2, 80 in Gruppe 3 und 21 in Gruppe 4. Ergebnisse: Für die verschiedenen Stadien der ARM lag die mittlere MPD für Gruppe 1 bei 0,205±0,092 D.U., für Gruppe 2 bei 0,206±0,064 D.U., für Gruppe 3 bei 0,200±0,076 D.U. und für Gruppe 4 bei 0,197±0,073 D.U.. Die statistische Analyse (Kruskal-Wallis-Test) zeigte keine Gruppenunterschiede. Schlussfolgerungen:<
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